<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749</id><updated>2012-01-26T06:40:10.414+01:00</updated><title type='text'>Aikido, Weg in die Gleichgültigkeit</title><subtitle type='html'>Keywords: Aikido-Zentrum Düsseldorf, Aikido-Institut Hamburg, Frank Ostoff, Harmonielosigkeit, Konflikte, Wegrenn-Coach, Aikido, Dojo, Ort des Krieges, Ethik, Ukemi, Endo Sensei, Yamashima Sensei, Zen, Shinto-Kult, Aberglaube, Meister Schüler Beziehung, Absoluter Gehorsam, Militarismus,</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>26</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-1418318336559739108</id><published>2012-01-07T16:43:00.005+01:00</published><updated>2012-01-26T06:34:59.702+01:00</updated><title type='text'>Ukemi, Teil 8.</title><content type='html'>Aus gegebenem Anlass muss ich nun doch noch etwas über das &lt;b&gt;Ukemi&lt;/b&gt; schreiben. Die inflationär ins Netz gestellten, &lt;a href="http://www.youtube.com/user/BJJAikido" target="_blank"&gt;grausamen Videos des Aikido-Zentrums Düsseldorf&lt;/a&gt; zwingen mich dazu, mich hier zu äußern.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wann fängt Ukemi an? &lt;/b&gt;Für viele fängt das Ukemi erst &lt;i&gt;nach&lt;/i&gt; dem Schlag (z.B. Shomen-Uchi) &amp;nbsp;bzw. als Reaktion auf das dann folgende Tun des Tori (z.B. Kote-Gaeshi ) an. Aber Ukemi fängt da nicht an! Ukemi muss schon in Deiner Intention sein, wie als ob Du ein rasiermesserscharfes Schwert in der Hand hieltest oder zumindest mit der &lt;b&gt;Intention,&lt;/b&gt; den Schädel mit der blossen Handkante zu spalten. Ich rede hier nicht davon, dass Du das wirklich tun sollst, denn dann wäre ja kein Üben mehr möglich, aber Deine Intention sollte so sein, um ein gutes Ukemi zu entwickeln. Deine Intention muss ehrlich, aufrichtig und 100%-ig sein. Und wie zeigt sich die Intention? Sie zeigt sich durch unsere Körperhaltung.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wo fängt Ukemi an?&lt;/b&gt; Ist es die Intention, die Du in den Schlag bei Shomen-Uchi legst? Nein, Ukemi fängt bereits im &lt;b&gt;Zentrum&lt;/b&gt; an. Aus dem Zentrum heraus, zeigt sich die Intention. Wenn das Zentrum schwach ist, dann ist das Ukemi entsprechend. Bei einem Anfänger ist das ok. Aber wenn Fortgeschrittene (ab 2. Kyu) ihr Zentrum nicht entwickelt haben, wird das Ukemi zu einer leeren, bedeutungslosen Reaktion. Ukemi heisst auch nicht, dass man nach einem Angriff - bleiben wir ruhig bei Shomen-Uchi - in eine Lethargie verfällt und nur noch alles passiv mitmacht, was der Tori dann mit seinen Techniken&amp;nbsp;vorgibt. Ukemi heisst doch vielmehr, dass ich ganz wach bin, hinschaue (mit den Augen!), mein Zentrum zum Tori ausrichte, in der Intention seinen Platz einzunehmen! Der Uke muss aktiv bleiben. Und wie bleibe ich aktiv? In dem ich mein Zentrum immer auf den anderen richte, ganz einfach. Wegdrehen des Zentrum beinhaltet immer Wegdrehen der Aufmerksamkeit. Dann bin ich halt irgendwo anders, aber nicht da, wo das Geschehen sich gerade abspielt.&amp;nbsp;Was ich auf den o.g. Video-Clips des Dojo sehe, sind halbherzige Angriffe der Uke´s - oft auch noch inkorrekt - dann wird abgeschaltet und entsprechend fällt das Ukemi aus. Die Uke´s fallen wie kalte Säcke und schön laut zu Boden. Bum! Und wieder Bum!&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wie fängt das Ukemi an?&lt;/b&gt; Beginnt es im Zentrum? Woraus besteht denn das Zentrum? Das Zentrum entsteht aus der &lt;b&gt;Leere&lt;/b&gt;. Und je besser ich mit dieser Leere verbunden bin, desto besser wird mein Ukemi.&amp;nbsp;Je stärker das Zentrum, desto stärker ist die Verbindung mit der Leere.&amp;nbsp;Aus dieser Leere heraus entsteht volles Ukemi. Ich bin die Leere und dann erfahre ich diese Leere als wunderschönes Ukemi. Das sind die Erleuchtungsmomente im Aikido. Das macht das Aikido aus! Und nicht die schöne "Show" des Tori mit all seinen Techniken, die er anwenden kann. Erinnere Dich an den &lt;b&gt;O Sensei&lt;/b&gt;. Der war nur 1,55m gross, doch er war wie kein anderer mit seinem Zentrum verbunden &amp;nbsp;- wenn man überhaupt von einem individuellem Zentrum sprechen kann - und galt zu jener Zeit im Japan unter den Kampfkünstlern verschiedener Stile als unbesiegbar!&lt;br /&gt;Das Zentrum eines Anfängers ist eher diffus. Er muss noch viel "rudern". Durch regelmäßiges, sinnvolles Üben und gute Erfahrungen kann es sich verdichten. Der Meister schließlich hat ein so verdichtetes Zentrum, dass nur noch kleine Bewegung reichen, um grosse Wirkungen zu erzielen. Deshalb sieht man bei den Meistern oft fast nichts, weil sich alles im Zentrum abspielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Postskriptum&lt;br /&gt;In allen östlichen &lt;b&gt;Philosophien&lt;/b&gt; spricht man von dieser &lt;b&gt;Leere&lt;/b&gt; und alle &lt;b&gt;Meditierenden&lt;/b&gt; suchen sie, insbesondere im &lt;b&gt;Zen&lt;/b&gt;. Doch diese Leere kann man nicht suchen. &lt;b&gt;Und was nicht suchen kann, kann man auch nicht finden. &lt;/b&gt;Das Umgekehrte gilt genauso. Sie ist einfach da. Da bedarf es auch keiner besonderen Technik sie zu erfahren, denn erfahrbar ist das Höchste nicht. Erfahrungen spielen sich immer nur auf der relativen Ebene ab mit Ying und Yang oder weiss und schwarz usw. Aber das Absolute ist jenseits davon. Ja, noch nicht einmal jenseits! Es ist diesseits und jenseits zugleich, es ist überall und nirgends. &lt;b&gt;Im Absoluten gibt es keine Unterschiede mehr und deshalb ist es nicht erfahrbar&lt;/b&gt;. Es ist die Abwesenheit einer Anwesenheit einer Abwesenheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-1418318336559739108?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1418318336559739108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1418318336559739108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2012/01/ukemi-teil-7.html' title='Ukemi, Teil 8.'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-1939501368940134976</id><published>2011-11-07T10:14:00.003+01:00</published><updated>2012-01-26T06:40:10.422+01:00</updated><title type='text'>Werdegang und Ende in den Kampfkünsten, überarbeitet</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;Mein Werdegang in dem&amp;nbsp;&lt;b&gt;Kampfkünsten&lt;/b&gt;&amp;nbsp;beginnt mit 15 Jahren. Ich war zu jener Zeit immer wieder Angriffen von aggressiven Mit-Jugendlichen ausgesetzt, bei denen ich viele Schläge und einiges an&amp;nbsp;Demütigungen&amp;nbsp;eingestecken musste. Ich war damals eher von zarter Bauart, oft krank und hatte meinen Angreifern rein gar nichts entgegenzusetzen. Jeder beliebige konnte bei mir zulangen, es sei denn, ich konnte vorher noch rechtzeitig die Beine in die Hand nehmen und weglaufen. Und zum Glück war ich ziemlich schnell.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;Irgendwie kam ich dann zum&amp;nbsp;&lt;b&gt;Karate&lt;/b&gt;. Es war der Beginn einer unbewußt selbst herbeigeführten Befreiung. Der&amp;nbsp;&lt;b&gt;&lt;a href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/iambrucelee/" target="_blank"&gt;Bruce Lee&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Film&amp;nbsp;&lt;i&gt;Der Mann mit der Todeskralle,&lt;/i&gt;&amp;nbsp;den ich 1974 im Kino sah, hatte mich "infiziert" und eine unstillbare Begeisterung für die Kampfkunst in mir ausgelöst. Zufälligerweise war ich von gleicher Statur wie Bruce, nämlich 1,70m groß und 65 Kilo schwer.&amp;nbsp;&lt;b&gt;Ich erinnere mich noch sehr gut, dass mir das Karatetraining ungeheuer viel Selbstbewusstsein gab, wie ich es bis dahin nicht kannte und das bereits schon nach nur einer Woche Training.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;Da spielte sich im evangelischen Pfarrhaus von Neu-Wulmstorf (bei Hamburg-Neugraben) die folgende Szene ab: unten auf der Toilette provozierte mich ein fieser Typ, der für seine vielen Prügeleien in unserer Siedlung bekannt war. Er hieß Volkmar Flegel (der Name sagt eigentlich schon alles). Ich konterte seine verbalen Attacken mit selbstbewussten Gegensprüchen bis er mich plötzlich blind vor Wut angriff. Ich konnte jeden seiner Faustschläge zu meinem Kopf abwehren und habe im Gegenzug mit der anderen Faust immer voll auf seine Nase gehalten.&amp;nbsp;Ich hatte in meiner ersten Karatewoche die Basisabwehr auf Fauststösse zum Kopf derart verinnerlicht, das ich jeden Schlag abwehren konnte.&amp;nbsp;Nach kurzer Zeit hat der geblutet wie ein Schwein und seine völlig entgeistert herumstehenden Kumpels haben ihn dann zur Seite gezogen. Diese hatten sich nämlich schon gefreut, dass&amp;nbsp;&lt;b&gt;ich&lt;/b&gt;&amp;nbsp;mal wieder schön eins auf die Fresse bekommen würde. Nach dieser Begegnung hat mich niemand mehr angriffen und selbst Typen, die mir körperlich weit überlegen waren, hatten plötzlich Respekt vor mir. Dieser Kampf, war der einzige, den ich in den folgenden 36 Jahren führen sollte.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;Danach habe ich sehr viel trainiert und meinen eher schwächlichen Körper gestärkt und gestählt. Neben den vielen Karatestunden im&amp;nbsp;&lt;b&gt;Shotokan-Stil&lt;/b&gt;&amp;nbsp;bin ich sehr oft in den Wald gegangen und hatte meine Übungsbäume und meine Rundläufe durch das Gelände. Bei meiner ersten Prüfung war der Karate-Meister so begeistert, dass ich&amp;nbsp;direkt&amp;nbsp;von "weiss" auf "orange" gesprungen bin. Ich war unendlich stolz auf mich und mein Selbstbewusstsein wuchs derart, dass ich mich im Training mit jedem gemessen habe - auch wenn ich die Kämpfe oft verlor. 5 Jahre lang habe ich dann intensiv Karate praktiziert - zuletzt bei&amp;nbsp;&lt;b&gt;Gerd Kohlenberg in Hamburg-Harburg&lt;/b&gt;, der damals schon 4. Dan im Karate war. Der hatte echte Schwarzgurt-Granaten in seinem Team. Mit denen habe ich auch viel&amp;nbsp;&lt;b&gt;Halb-Kontakt&amp;nbsp;&lt;/b&gt;gekämpft, war aber oft unterlegen. Nach meinem Abitur, dem anschließenden Ortswechsel und dem Ausbruch einer inneren Erkrankung, hatte ich mit dem Training komplett aufgehört.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;Erst 12 Jahre später sollte ich dann - inzwischen schon 32-jährig - noch einmal für 3 Jahre intensiv zum&amp;nbsp;&lt;b&gt;Karate&lt;/b&gt;&amp;nbsp;in der&amp;nbsp;&lt;b&gt;Sportschule Prass&lt;/b&gt;&amp;nbsp;in&amp;nbsp;&lt;b&gt;Düsseldorf&lt;/b&gt;&amp;nbsp;zurückkehren. Das Randori hat mir immer am meisten Spass gemacht und ich war zwar nicht der Beste aber immer der, der am Beherzesten gekämpft hat. Als ich vorgeschlagen wurde, mich für den Schwarzgurt vorzubereiten, hörte ich von einem Tag zu anderen auf. Einmal, weil ich durch die vielen ruckhaften Bewegungen knapp einem Bandscheibenvorfall entgangen war und zum anderen, weil ich entdeckte, daß mir etwas fehlte. Immer nur "Technik" war mir nicht mehr genug. Ich suchte einen Sinn, einen tieferen Sinn und so etwas wie eine Philosophie, die über den reinen Kampf hinausging.&amp;nbsp;So kam ich kurze Zeit später zum Aikido im Dojo von Frank Ostoff.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;Es hat Jahre gedauert, bis ich mich vom innerlich Karate gelöst und das Aikido als vollwertige&amp;nbsp;&lt;b&gt;Kampfkunst&lt;/b&gt;&amp;nbsp;angenommen habe. Die ersten 7 Jahre bin ich - ich möchte fast sagen&amp;nbsp;&lt;i&gt;sturerweise&lt;/i&gt;&amp;nbsp;- immer nur in die eineinhalbstündige Anfängerstunde montagsabend gegangen. Während andere, die mit mir anfingen, schon längst durch die Luft wirbelten, war es mir wichtig, solange es geht, nahe an der Basis zu üben. Das hat mein Aikido später sehr "sauber" und solide gemacht. Irgendwann kam jedoch ein Punkt, an dem ich weiterkommen wollte. Das war 2004, als ich meine Prüfung zum 5. Kyu ablegte.&amp;nbsp;Es war diese Prüfung zum 5. Kyu, die dieselbe Begeisterung wie damals im Karate in mir freigesetzt hat, so dass ich mir dann fest vornahm, irgendwann auch meine Schwarzgurtprüfung im Aikido abzulegen - was ich im Karate ja leider nicht geschafft hatte. Da hatte ich zwar zwei 1. Kyu-Gürtel aus verschiedenen Stilen inne, aber selbst diese beiden braunen Gürtel zusammen würden noch keinen schwarzen ergeben. Nach der ersten Prüfung zum 5. Kyu&amp;nbsp;ging es dann Schlag auf Schlag in den folgenden 5 Jahren weiter.&amp;nbsp;Im Mai 2009 war es schließlich soweit, wobei zwischen dem 1. Kyu und dem 1. Dan genau ein sehr intensives und erfahrungsreiches Jahr lag, bei dem ich oft über meine persönlichen Grenzen gegangen bin. Von 2008 bis 2009 habe ich oft das nicht sonderlich beliebte Sonntagsstraining geleitet und konnte dort jedoch meine ersten Erfahrungen im Unterrichten sammeln. Im Sommer 2009 - bereits 8 Wochen nach meiner Schwarzgurtprüfung - habe ich dann mein erstes Aikido-Seminar im Dojo durchgeführt und im Dezember 2009 das zweite. Ab Januar 2010 unterrichtete ich die Freitagsstunde von 18.30 bis 19.30 Uhr und ab dem Mai 2010 auch immer montags von 17.00 bis 18.00 Uhr.&amp;nbsp;&lt;b&gt;Jeder war herzlich willkommen, auch Gäste aus anderen Dojos und Interessierte. D&lt;/b&gt;&lt;b&gt;as war einmal....&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;Ich habe das Aikido-Zentrum Düsseldorf Ende September 2010 nach 14 Jahren Zugehörigkeit verlassen. Von Sept. 2010 bis Okt. 2011 war ich dann im Unterricht bei Friedhelm Tippner in Neuss-Allerheiligen, wo ich eine Einführung in das Luihe Bafa und allgemein in die Prinzipien der chinesischen Kampfkünste erhielt. Dort habe ich mich Ende Okt. aus eigenem Wunsch abgemeldet. Mein Werdegang in den Kampfkünsten endet hier. Das 1975 geborene Interesse für die Kampfkünste ist erloschen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;b&gt;Meine Erkenntnis nach 36 Jahren lautet:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Jede noch so ausgearbeitete Kampfkunst ist letztlich immer ein Kampf gegen uns selbst, wenn wir es nicht verstehen, unser Ego zu überwinden und es aufzulösen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-1939501368940134976?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1939501368940134976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1939501368940134976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2011/11/werdegang-und-ende-in-den-kampfkunsten.html' title='Werdegang und Ende in den Kampfkünsten, überarbeitet'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-6815038471364166051</id><published>2011-11-07T07:19:00.000+01:00</published><updated>2011-11-25T05:14:17.107+01:00</updated><title type='text'>Manchmal passieren merkwürdige Dinge oder Self Fulfilling Prophecy</title><content type='html'>Vor einem Jahr, als ich mich in einem ersten kritischen Artikel über das Aikido auseinandergesetzt habe, schrieb ich den folgenden Satz "&lt;i style="font-weight: bold;"&gt;Wenn Du es schaffst, morgens um 5 Uhr aufzustehen und in voller Aufmerksamkeit den Abwasch zu machen oder das Badezimmer zu putzen, dann wird Dich das mehr verändern als 1000 Aikidotrainings!"&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Das hatte ich nur so als Beispiel geschrieben, weil es mir spontan in den Sinn kam. Aber genau das ist nach gut einem Jahr passiert! Ich wachte vor einigen Wochen sehr früh morgens auf und das erste, was ich tat, war, den Abwasch zu machen, der schon ein paar Wochen in der Spüle gestanden hatte. Und es war dieses Schlüsselerlebnis, das weitere grundlegende Veränderungen bei mir eingeleitet hat! Ich änderte meine Ernährung radikal und mittlerweile stehe ich regelmässig gegen 4.30 auf, mache um 6.00 den Abwasch, lese ab 6.30 Uhr, erledige Dinge am i-Mac, schreibe viel in meinen Blogs und stelle mich beruflich und auch anders ganz neu auf... mir wird&amp;nbsp;das Ganze&amp;nbsp;fast schon ein wenig unheimlich und erinnert mich an den Tagesablauf des Dalai-Lama, der ja bekanntlich jeden Morgen um 4.00 aufsteht. Der betet dann erstmal eine Weile... mein Gebet ist der Abwasch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-6815038471364166051?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/6815038471364166051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/6815038471364166051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2011/11/manchmal-passieren-merkwurdige-dinge.html' title='Manchmal passieren merkwürdige Dinge oder Self Fulfilling Prophecy'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-5478447346253947760</id><published>2011-08-28T08:46:00.012+02:00</published><updated>2012-01-18T19:58:26.096+01:00</updated><title type='text'>Aikido-Zentrum Düsseldorf - Die Sicht nach einem Jahr</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Es ist nun fast schon ein Jahr her, dass ich das Dojo Aikido-Zentrum Düsseldorf verlassen habe. Seitdem hat sich einiges geändert.&amp;nbsp;Die ersten Monate nach dem Verlassen des Dojos waren noch vom Groll gegen Ostoff und chaotische und etwas charakterschwache Alt-Herrenriege geprägt, dann kam Wehmut und nun Gleichmut, vollkommene Gleichgültigkeit. Inzwischen habe ich deshalb den Blog auch so umbenannt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;Wenn ich daran denke, welche Show sich täglich in einem Dojo abspielt, die weissen Uniformen, Hakamas und den Schwarzgurte, dann kann ich jetzt nur noch mit dem Kopf schütteln. Dieses perfide Am-Leben-Halten des japanisch-militaristischen Shinto-Geistes, die viel besprochene Disziplin und Hierarchie im Dojo, angeblich um im Sinne des Zen zur Erleuchtung zu gelangen: ein Witz. &amp;nbsp;Das ganze Meister-Schüler Gehabe: noch ein Witz. Aiki-do, ein Weg zur Erleuchtung, ein Weg zu mir selbst: der grösste Witz! Wenn es nie einen Unerleuchteten gegeben hat, wie kann es dann einen Erleuchteten geben? Und wenn es nie auch nur einen Meister und einen Wissenden gegeben hat wie kann es Schüler und Unwissende geben? - I&lt;/b&gt;&lt;b&gt;ch habe das alles mitgemacht, weil ich daran geglaubt hatte. Der Glaube hat sich mittlerweile vollkommen pulverisiert, ist nur noch Staub und Asche. Und es ist in diesem Punkt, in dem ich absolut dankbar bin. Denn diese Einsichten sind ja erst durch den Weggang von Ostoff aus Düsseldorf freigesetzt worden. Wenn er geblieben wäre, dann hätte ich irgendwann den 2. Dan abgelegt usw. und hätte mich an meinem Fortkommen erfreut.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;Ostoff&lt;/b&gt; hat die Einöde in Wenzendorf auf der Endmoräne bei Buxtehude längst verlassen und ist nach einem Intermezzo in Kiel nun in Strande gelandet - er wohnt dort am Walde 25. Das Dojo in Hamburg, das er&amp;nbsp;&lt;/span&gt;zwei Jahre &amp;nbsp;betreut hat, gibt es nicht mehr. Die ehemaligen Mitglieder trainieren in der Diaspora. &amp;nbsp; In Lillsved 2011 ist Ostoff dann auch offiziell zurückgetreten. In seinem Posterous-Blog hörten seine Einträge schon mit dem 05.01.2011 auf. Und die von ihm regelmäßig besuchten Dojos in den USA hatten ihn 2011 auch schon nicht mehr im Programm oder stellten Ihre Aktivitäten ganz ein. Das Ende eines innovativen Aikido-Meisters, R.I.P.&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Im &lt;b&gt;Aikido-Zentrum Düsseldorf&lt;/b&gt; wurde der Festnestzanschluss gekündigt, es wurde ein neuer Untermieter zur Aufbesserung der Finanzen aufgenommen (Capoeira). Es gab bisher ein einziges Seminar mit einem ortsfremden Aikido-Lehrer (4.Dan). Im September kam der Yamashima Sensei Shihan (7. Dan) aus Japan wieder. Man braucht ihn, um endlich wieder eine Anbindung an das Hombu-Dojo zu bekommen und damit die Anerkennung der Schwarzgurte. Zur Erinnerung: Osthoff hatte sich mit den Endo-Sensei überworfen, der daraufhin nicht mehr in unser Dojo kam. Er war aber die einzige Verbindung zum Hombu-Dojo. Daraufhin hat Osthoff alle Dangrade im Dojo abgeschafft, seine aber natürlich behalten. So ist es bis heute geblieben. - (Die knöcherne Altherrenriege fügt sich da brav und niemand traut sich dem Verursacher einmal zu sagen, was er für einen Mist gebaut hat. Jeder Sensei ist unglaublich empfindlich und jeder Sensei ist unantastbar. Wenn es zu einem Konflikt kommt, dann gibt es nur einen einzigen Weg ihn lebend zu beenden: man geht. So wird das wohl auf der ganzen Welt sein. Ist das der Frieden der Kampfkünste?).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Schwarzgurte ohne Anerkennung durch den Aikikai sind "ohne Eier" oder - wenn man so will "Ronins"- und das ist natürlich ein unsagbar schwer zu ertragener Zustand für ein Schwarzgurt-Ego. Deshalb die ganzen Mühen. Ich wünsche auf diesem Wege viel Erfolg!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Die Internetseite des Dojo´s hat sich praktisch seit drei Jahren nicht mehr geändert. Stillstand. Sogar meine ehemalige Seite &lt;a href="http://www.aikido-zentrum.net/team_volker.htm"&gt;(Team Volker)&lt;/a&gt; existiert noch. Man hat nur den link entfernt, sie aber nicht vom Server gelöscht. Aber das passt ja. Ich bin halt noch nicht ganz weg, mein (bescheidenes) Wirken hat noch Auswirkungen. Und das Internet hat ja ein Super-Gedächtnis: in dem Demovideo für die DVD &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=oZ15XY39KlY"&gt;"Uke Training in Aikido"&lt;/a&gt; bin ich auf dem Titelfoto und von 0:49 bis 1:01 zu sehen. Das sind historische Aufnahmen, denn so eine DVD hat es vorher noch nicht gegeben ;-)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Das Forum wurde endlich abgeschaltet. Da hatte sich nur ein Egomane mit unzähligen Artikeln auf unterstem geistigen Niveau wie ein Virus ausgebreitet. Die Abschaltung hatte ich schon vor zwei Jahren -- als einziger - aus dem Lehrerteam gefordert. Jetzt ist es endlich geschehen.Wohl aus Kostengründen. Allerdings tauchen wieder Videos auf, in denen&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=P0PK5nxFXqA"&gt;grausamstes Aikido&lt;/a&gt; vorgeführt wird. Diese zeigen, auf welchem Niveau sich das Dojo jetzt leider bewegt und was passiert, wenn kein bis wenig Input von aussen mehr kommt. Das Dojo ist isoliert. Die schmoren bereits im eigenen Saft, lobpreisen sich selbst, um nicht in Depressionen zu verfallen und machen schön weiter ihr Holzfäller-Aikido. Neuerdings gibt es auch&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=293843323973289&amp;amp;set=a.293843247306630.76922.217779204913035&amp;amp;type=1&amp;amp;theater" target="_blank"&gt;Danprüfungen (am 6.11.2011)&lt;/a&gt; im Dojo, sieh an! Da nimmt ein 3. Dan, ein 2. Dan und zwei 1. Dane die Prüfung ab (das ist die Eigentümerriege des Dojos). Wenn man es zusammenzählt, machen sie immerhin einen 7. Dan her. - Es beweist, wie abseits das Dojo ist, denn bei Danprüfungen ist es im Aikido, wie auch in anderen Kampfkünsten üblich, dass zumindest &lt;b&gt;ein&lt;/b&gt; höherrangiger Dan (ab 5. Dan) anwesend ist. Die machen in Ihrer Selbstherrlichkeit, was sie wollen. Es muss ja irgendwie weitergehen. Das macht Mut und hält die Motivation der Nachrückenden am Laufen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Das &lt;b&gt;Aikido&lt;/b&gt; hat mich noch nicht ganz losgelassen. In meinen Träumen tauchte es manchmal noch auf. Ein Phantom. Dann träume ich, wie ich einfach ins Dojo gehe und mittrainiere, obwohl ich im Traum schon weiss, dass ich gar nicht mehr dazu gehöre. Niemand beachtet mich mehr, wie als ob ich unsichtbar wäre. Wenn ein anderer Lehrer oder der vermeintliche neue Sensei auftaucht, gehe ich. Damit endet der Traum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;In den ersten Träumen war ich immer in Hakama und Schwarzgurt, im letzten dann wieder in ganz weiss gekleidet. Vielleicht ein Hinweis, dass ich mich wieder als Anfänger betrachte und "alles" abgelegt habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Der letzte Aikido-Traum war allerdings der Beste: ich träumte, ich saß mit Osthoff zusammen und er fing plötzlich an so wie ein "weiser alter Mann" im Sinne eines Buddhas zu sprechen - eben genau mit diesem besonderen Tonfall und seinem typischen eindringlichen Blick - wir müssten noch über die Liebe sprechen. Ich habe ihm im Traum geantwortet, dass er sich einen Finger in den Arsch stecken soll und bin gegangen. Das fand ich super! Seitdem hatte ich keinen Aikido-Traum mehr. Da hat sich das Phantom wohl ausgeträumt!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-5478447346253947760?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5478447346253947760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5478447346253947760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2011/08/die-sicht-nach-einem-jahr.html' title='Aikido-Zentrum Düsseldorf - Die Sicht nach einem Jahr'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-5984578397843386155</id><published>2011-04-15T23:14:00.001+02:00</published><updated>2011-11-05T07:13:25.339+01:00</updated><title type='text'>Neues aus dem Inneren</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;In meinem letzten Aikidojahr war der Wunsch die inneren Kampfkünste zu praktizieren immer stärker geworden und nach kurzer Suche schon bin ich mit der &lt;a href="http://www.yingmen-schule.de/"&gt;Ying Men Schule&lt;/a&gt; unter Leitung von &lt;a href="http://liuhe-bafa.ma-blog.de/"&gt;Friedhelm Tippner&lt;/a&gt; in Neuss-Allerheiligen fündig geworden. Auf solch einen Künstler zu treffen, ist wie einen unschätzbar wertvollen Goldschatz gefunden zu haben. Je mehr ich mich in das Liuhe Bafa im wahrsten Sinne des Wortes hinein bewege, desto mehr entdecke ich. Und diese Entdeckungen stellen mein bisherigen Erfahrungsbild aus dem Karate und dem Aikido ziemlich auf den Kopf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Da sind zunächst einmal die alt-eingeschliffenen Bewegungsmuster. Friedhelm zeigt uns wie man diese auflösen und zumindest verändern kann. Er nennt das aufwandslose Bewegung und durch die vielen praktischen Übungen können wir sein Konzept erfahren und erspüren. Es ist, wie als ob ich erste Schritte auf einem neu entdeckten Kontinent gehe.&amp;nbsp;Und ich entdecke die Prinzipien, die offensichtlich hinter dem Aikido stecken und erst ermöglichen, das es (das Aikido) funktioniert.&amp;nbsp;Nebenbei lernen wir die wichtigsten Begriffe aus der chinesischen Energielehre, dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dao"&gt;Dao&lt;/a&gt; oder Tao.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Stichworte: aufsteigende Spirale, Sinken, Bewegungen aus dem Hüften, oberes, mittleres und unteres &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dantian"&gt;Dantian&lt;/a&gt;, das Ch´i folgt dem Yi (frei übersetzt: "die Energie folgt der Absicht / Intention") und nicht umgekehrt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-5984578397843386155?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5984578397843386155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5984578397843386155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2011/04/neues-aus-dem-inneren.html' title='Neues aus dem Inneren'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-1229533934259847831</id><published>2010-12-21T09:42:00.057+01:00</published><updated>2011-11-07T07:23:05.837+01:00</updated><title type='text'>Die Aufarbeitung der Dojo-Vergangenheit, 2. Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Warum verlässt ein Sensei sein Dojo? Wann kommt so etwas vor? - Ich habe es ein einziges Mal mit dem Weggang von Frank Ostoff Sensei nach Hamburg erlebt. Und dieses eine Mal hat ein Trauma bei mir und - ich vermute - auch bei anderen hinterlassen.&amp;nbsp;Und es war nicht der Weggang an sich, sondern vielmehr das &lt;i&gt;Wie.&lt;/i&gt;&amp;nbsp;Wer jahrelang ein Dojo leitet und auch immer wieder in seinen Stunden Wertvorstellungen von Altruismus, Frieden, Konfliktlösungen und eine ganz bestimmte Ethik des Miteinanders unterrichtet, wie kann sich so jemand einfach aus seiner Verantwortung herausziehen und solch ein Chaos und solch einen Scherbenhaufen hinterlassen???&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Im Februar 2009 berief der Sensei uns zu einer grossen Teambesprechung ein. Grundlage dieser Besprechung war ein äußerst merkwürdiger Fragebogen, beim dem u.a. abgefragt wurde, wie wir uns unsere Zukunft im Aikido vorstellen, z.B. wieviele Stunden wir bereit wären, in das Aikido zu investieren usw. &amp;nbsp;Bei jener Besprechung - der einzigen in 2009 überhaupt - fiel nicht ein einziges Wort, dass Frank Ostoff vorhatte, nach Norddeutschland zu ziehen, geschweige denn das Dojo abzugeben. Jemand der in seiner Website vorgibt, das Dojo an seine Schüler weiterzugeben gewollt zu haben, spricht es bei der einzigen Teamsitzung nicht an? Ist doch merkwürdig, oder?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Im April 2009 hiess es dann plötzlich und unerwartet, Frank Ostoff würde nach Hamburg ziehen. Im gleichen Atemzug wurde verbreitet, es würde jedoch "alles beim Alten" bleiben. Er käme für 3 Tage zum Training nach Düsseldorf. Er &lt;b&gt;selbst&lt;/b&gt; hat dann offiziell bestätigt. Aber er hat nicht Wort gehalten! Seit 2 Jahren ist er nun weg, ward kaum gesehen, nennt sich aber gross "Mentor". Was für ein irrsinniger Titel! Selbstverliehen von seines eigenen Gnaden. Napoleon lässt grüssen. Aber was ist das für ein Mentor, der ein- zweimal im Jahr im Dojo reinschaut ? Adäquater wäre &amp;nbsp;"&lt;i&gt;Fünf-Sterne-Mentor des schönen Scheins".&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Tatsache war, dass Ostoff immer unregelmässiger nach Düsseldorf kam. Viele wussten nicht, wann er da war und wann nicht. Seine beiden Assistenten waren die geballte Inkompetenz, zwei Kotzbrocken auf einem Haufen Mist. Grosse Unsicherheit entstand bei vielen, besonders aber bei den langjährigen Mitgliedern. Viele fragten sich: "Was wird nun aus uns? Aus dem Dojo? Wie geht es weiter?" &amp;nbsp;Doch weder kamen Antworten noch weitere Teamsitzungen. Ostoff hat offensichtlich alles mit sich allein ausgemacht. Wenn ich mir rückblickend dieses &amp;nbsp;Kommunikationsdesaster ansehe, dann frage ich mich allen Ernstes wie sich so jemand heutzutage "&lt;a href="http://www.e-c-crew.de/frank-ostoff.html"&gt;Coach&lt;/a&gt;" nennen kann und auf seiner &lt;a href="http://www.future-potential.de/"&gt;Website&lt;/a&gt; angibt, Menschen zu ihrem vollen Potential führen zu können. Ich lach´ mich schlapp!!! Den seinen gibt´s der Herr offensichtlich im Schlaf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Alle Infos zusammengelegt, schien es so, dass er keinen solventen Käufer für das Dojo gefunden hatte und hat es dann als&lt;b&gt; &lt;i&gt;letzte Lösung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&amp;nbsp;schließlich den Mitgliedern angeboten hat. In jener Zeit befand sich das Dojo allerdings schon durch die vielen Geheimniskrämereien, Unregelmäßigkeiten im Training und Gerüchten&amp;nbsp;in einem freien Fall nach unten. Ein Fass ohne Boden. Von der Erklärung Ostoffs bis zum seinem offiziellen Weggang lagen ca. 6 Monate, in denen schließlich auch sehr viele hochkarätige Mitglieder das Dojo verlassen haben. Ich bin sicher, dass dieser ganze Ablösungs- und Trennungsprozess auch ganz anders hätte ablaufen können. Ohne Trauma und ohne Exodus. Das Dojo selbst rutschte in jenen Monaten von einem Spitzen-Dojo in die absolute Bedeutungslosigkeit. Anstatt offene Gespräche zu führen, wurde taktiert und die Mitglieder wurden dadurch letztlich getäuscht. Das haben einige auch offen gesagt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Als schließlich ein Nachfolger aus den verbliebenden Schülern gefunden war, hat dieser dann vor aller Augen und Ohren erklärt, dass er die Linie des Sensei´s weiterführen würde. Aber das war eine Lüge! Das Aikido von Ostoff-Sensei ist stark geprägt durch einen intelligenten und sehr kreativen Umgang mit seinem Körper auf der Basis der inneren Kampfkünste, insbesondere des Qi-Gongs und des Einsatzes des Chi. Sein Nachfolger ist ein eher emotionsloser Techniker mit geringer Ausstrahlung, ohne irgendeine sichtbare Kompetenz in Menschenführung und mit einer rudimentären Kreativität. Spricht mit einem Stimmchen, ohne Plan in den Teambesprechungen, chaotisch in den Trainings ohne irgendeinen roten Faden. Ein Grausen. Neuerdings stellt er in seiner Verzweiflung grauenvolle Videos (Stichworte "Aikido Düsseldorf" bei Google Video) ins Netz. Da zeigt sich auf welchem Niveau sich das Dojo jetzt bewegt.&amp;nbsp;Da er aber der höchste aktive Danträger und wohlhabenste Aikido nach dem nun scheidenden Sensei war (obwohl die Dan-Grade nach aussen hin ja offiziell von Ostoff abgeschafft waren) hat er die Leitung des Dojo schließlich aufgetragen bekommen. Andere Mitglieder konnten sich finanziell beteiligen und drei haben es auch getan. Plötzlich gab es einen neuen Chef (51% Anteile) und Haupteigentümer und 3 versteckte Mini-Chefs und Miteigentümer. Dicke Hose Aikido-kas, die ihre neue "Jetzt-hab-ich-aber-das-Sagen-Position" immer mehr zum Ausdruck brachten. Wie Eigentum doch den Menschen verändert! Doch zum Glück kann man ja gehen. Zwar kann man ein Dojo besitzen, diesen materialisierten Ort des Weges, aber nicht die Menschen, die darin ihren Weg suchen. Und das ist auch gut so, denn auch im Aikido gibt es leider immer noch diese Tendenz der Selbstbeweihräucherung, des absoluten Gehorsams gegenüber dem Sensei und die Arroganz einiger Danträger.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Ein Grund war die hartnäckige Ignoranz des neuen Geschäftsführers in der Frage der Aufwandsentschädigung für die Übungsleiter. Der wollte allen Ernstes, dass die Übungsleiter weiterhin für lau unterrichten und obendrein auch noch Mitgliedsbeitrag zahlen. Eine perfide Methode der Bereicherung, denn das Unterrichten schafft ja einen Mehrwert für das Dojo. Ich habe das 9 Monate im Sinne einer Unterstützung gerne so mitgemacht. Dann war allerdings Schluss. Ich bin dann einfach gegangen. Ein anderer Grund waren die neuen&amp;nbsp;Prüfungsurkunden, in denen sich nur die vier Herren Eigentümer verewigt haben, die anderen Übungsleiter aber einfach unter den Tisch gefallen sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Eine Anbindung an den Ostoff-Sensei kommt für mich nie mehr in Frage, weil ich die Reinheit in seinen Handlungen, verbunden mit der Geschichte seines Wegganges aus Düsseldorf nicht mehr sehen kann. Ich erkläre hiermit, dass ich mich von Ostoff distanziere und nichts mit Ihm jemals wieder zu tun haben möchte. Kurz vor seinem Weggang hat er uns allen einen anmutenden Brief in die Hand gedrückt, der in der Substanz nicht besonders aussagekräftig war, aber viel esoterischen Unsinn enthielt. Und was ist das für ein Sensei, der in seinem ehemaligen Dojo die Dangrade abgeschafft hat, sich selbst aber die Wichtigkeit eines 5. Dan Aikikai zumisst?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Resümee:&amp;nbsp;ich fühlte mich durch das, was geschehen ist und vor allem wie es abgelaufen ist, tief getäuscht. - Aber - und das schliesst den Kreis nun wieder - was ist denn eine Enttäuschung? Es ist das Ende der Täuschung, also ein Schritt in die Freiheit! Ob ich noch jemals wieder Aikido praktizieren werde, weiss ich nicht. Mit Liuhe Bafa, dem chinesischen sogenannten Wasserboxen bin ich seit Sept. 2010 auf einem ganz neuen Weg in den inneren Stilen, den ich eigentlich mit dem Aikido verbinden wollte.... und das auch schon in meinem Unterricht ansatzweise&amp;nbsp;getan habe. Leider &amp;nbsp;konnte ich das nicht weiter umsetzen...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-1229533934259847831?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1229533934259847831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1229533934259847831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/12/der-weggang-von-ostoff-sensei-aus.html' title='Die Aufarbeitung der Dojo-Vergangenheit, 2. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-5803427905361775220</id><published>2010-11-25T13:06:00.010+01:00</published><updated>2011-11-07T07:35:11.526+01:00</updated><title type='text'>Aufarbeitung der Dojo-Vergangenheit 1.Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Was ich hier schreibe, ist nicht einfach zu verdauen und vielleicht auch nur im Zusammenhang zu verstehen. Es ist unmöglich, die ganze Dynamik aufzuschreiben, weil ich ja die Dinge nur aus meinem ganz speziellen Blickwinkel betrachten kann und der ist natürlich - selbst wenn er weit über das Übliche hinausgeht - immer noch sehr eingeschränkt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Im Aikido-Dojo selbst wird immer soviel unglaublich viel Wert auf Etikette gelegt. Das und das und das. Vieles ist sinnvoll und beinhaltet die Chance zum Lernen, anderes ist einfach nur lächerlich. Die Etikette bleibt dann aber auch bei den meisten &lt;b&gt;im&lt;/b&gt; Dojo. Sobald sie es verlassen haben, setzt der Dr.&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse;"&gt;Jekyll-Hyde-Effekt ein. Ich habe in den letzten Jahren wirklich schräge und abstruse Dinge auf der Matte oder um das Dojo herum erlebt. Einiges habe ich an mir selbst erfahren oder habe es miterlebt. Andere Tatsachen und Geschehnisse wurden mir zugetragen. Hier einige Beispiele:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;• eine Aikidoka hat einen Suizid unternommen, nachdem Sie nicht zwei Prüfungen (zum 3. und 2. Kyu) an einem Tag ablegen durfte (sie durfte nur die erste Prüfung machen. Ob die Ablehnung der Auslöser für den Suizidversuch war, weiss ich nicht. Jedenfalls ist ein unmittelbarer Zusammenhang gegeben, weil sie eine besonders Eifrige war, die 4-5 mal in der Woche zum Training kam, aber nur mit ganz bestimmten Leuten in Kontakt kommen wollte. Natürlich wurde darüber nicht offen gesprochen). Sie war dann wochenlang in der Psychiatrie...&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;• ein anderer Aikidoka möchte nicht, dass seine Freunde und Bekannte wissen, dass er Aikido macht. Er möchte das bewusst nach aussen geheim halten. Als Begründung gibt er an, dass er auf jeden Fall verhindern möchte, dass andere aus seinem Umfeld auch in das Dojo kommen und Ihn sehen könnten (wahrscheinlich wäre Ihm das peinlich). Die könnten damit nicht umgehen, so ist eine seiner Rationalisierungen. Er selbst ist immer ganz eifrig dabei und wird aber von anderen oft als ziemlich arrogant wahrgenommen. Jetzt hat jetzt sogar die Prüfung zum 2. Kyu bestanden und kann nun richtig mit seinem Ego Gas geben.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;• nach der von &lt;b&gt;mir&lt;/b&gt; ausgesprochenen - fristlosen - Kündigung habe ich nicht ein einziges Dankeschön oder irgendwelche Abschiedsworte von den Verantwortlichen des Dojos oder Kollegen erhalten. Und das obwohl ich über 2 Jahre kostenlos als Übungsleiter dort tätig war, oft auch sonntags und viele Aikidokas sehr gut für die jeweils anstehenden Prüfungen vorbereitet habe. Dahinter steckt eine unglaublich arrogante Haltung, eine miese Moral und null Anstand. Mein Weggang wurde noch nicht einmal gegenüber den anderen Mitgliedern erwähnt. Einfach totgeschwiegen. Weg und damit basta - &amp;nbsp;wen kümmert´s? Der Übungsleiter: ein Einweg-Wegschmeiss-Objekt.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;• ein anderes Mitglied &amp;nbsp;- Borderliner - konnte jahrelang die schrägsten Sachen im Dojo auf der Matte machen ohne, dass man mit gesprochen hätte, was er da für einen verdrehten Schwachsinn macht. Er hat zum Glück gekündigt nachdem bekannt wurde, das Osthoff Sensei das Dojo hinter sich lässt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;• dann die Geschichte von "Misses Voldemort", von einigen auch der "Gnubbel" genannt. Die hat jahrelang hinter dem Rücken des Sensei intrigiert bis sie in einem fulminanten Finale schließlich hochkantig aus dem Dojo geschmissen wurde. Mit ihr sind noch andere Ver-rückte gegangen. Danach war die Luft im Dojo unglaublich rein. Eine unglaubliche Erleichterung und ein Neuanfang war möglich. 2 Jahre später hat der Sensei dann leider das Dojo verlassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;• Ein anderer Cerebro-Amputierter und Pseudo-Aikidoka schreibt in sein Facebook Tagebuch, dass er nicht zum Training kommen kann, weil er Unmengen von Ibuprofen wegen einer Zahn-OP schlucken muss und macht sich in einem anderen Eintrag respektlos darüber lustig, ob nicht jemand mit ihm die ganze Nacht üben könnte, damit er die anstehende nächste Prüfung noch schafft. Dümmer geht´s kaum noch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;Das sind ein paar Beispiele, die bei mir noch am präsentesten sind. Ausserhalb der Matte rutscht vieles wieder in Vergessenheit oder wird schlicht verdrängt. Mit kaum jemandem hat man privaten Kontakt. Alles spielt sich auf der Matte ab und danach wird der Schalter einfach umgelegt. Im Laufe der Jahre habe ich eine Ausweichstrategie entwickelt, so dass ich mit bestimmten Leuten einfach nicht mehr trainieren wollte. Ich habe von jenem Zeitpunkt an immer sehr darauf geachtet, wo ich mich in den Pausen hingesetzt habe und konnte es so ganz gut steuern, mit wem ich dann geübt habe - eben mit dem Nachbarn links oder rechts von mir.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;Meine Motivation das hier zu so im Detail aufzuschreiben? Vieles ist für viele unsichtbar und nicht oder nur schlecht wahrnehmbar. Viele wollen auch vieles gar nicht erst wahrnehmen. Vielen bleiben die Zusammenhänge auch verschlossen. Die wollen halt nur Aikido machen und alles andere interessiert sie nicht. Nehme ich noch einmal das Beispiel von Misses Voldemort - wie ich sie nenne, weil die Analogie so schön passt: die hat so viele solange und sooft auf und vor der Matte gedemütigt, dass sie genau das erfahren hat, was sie in den Keller gebracht hat und da ist sie heute noch. Geht doch niemanden etwas an ausser denen, die es betrifft? Vielleicht. Ich bin da anderer Meinung. Das hier ist das Aikido-leak. Und ich schreibe es auch gerade deshalb auf, weil eben gerne vieles totgeschwiegen &amp;nbsp;wird. Und dass das eine Entwicklung in die falsche Richtung ist. Das ist eine Entwicklung in den Zerfall. In einem Dojo, wo Menschen angeblich eine Führung und Lösungswege für das Leben "da draussen" erhalten sollen und nicht nur einfach hirnlos irgendwelche verrückten Bewegungen eines sogenannten Meisters nachahmen, muss es auch eine &lt;i&gt;Kultur des ausführlichen Miteinandersprechens&lt;/i&gt;, eine &lt;i&gt;Kultur des Miteinander&lt;/i&gt; allgemein und des &lt;i&gt;Mitgefühls &lt;/i&gt;geben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: inherit;"&gt;Deshalb muss ich das hier schreiben. Ich habe mich monatelang, ja jahrelang damit zurückgehalten. Eine langsam zerfallende Erinnerung in einem freien Raum der Erinnerungen: dem Internet. Und, da ich aber dieses Dojo endgültig hinter mir gelassen habe, kann ich jetzt auch frei darüber sprechen bzw. schreiben. Und ich habe keine Gewissensbisse deshalb. Jedoch gilt auch hier: nicht urteilen, sondern handeln und etwas zum Besseren verändern.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-5803427905361775220?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5803427905361775220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5803427905361775220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/11/was-jetzt-nach-2-monaten-ohne-noch.html' title='Aufarbeitung der Dojo-Vergangenheit 1.Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-641249854465920431</id><published>2010-10-20T10:06:00.008+02:00</published><updated>2011-11-28T04:53:37.362+01:00</updated><title type='text'>Kritische Betrachtungen zum Aikido - überarbeitet</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Frage: &lt;b&gt;"Was bedeutet das Aikido für meinen Alltag?"&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Antwort: "Es kann natürlich&amp;nbsp;für jeden&amp;nbsp;etwas anderes bedeuten, wie alle anderen Dinge auf dieser Welt auch. Aber eigentlich bedeutet es nichts! Es ist nichts, weil es nichts ist.&amp;nbsp;Das Aikido ist nicht mehr aber auch nicht weniger als andere Kampfkünste. Aikido ist einfach nur anders.&amp;nbsp;Das Aikido wird nicht selten gerne als ganz besondere Kampfkunst dargestellt und hat den Ruf, bis tief ins Budo vorzudringen, was immer das sein mag. Mit Aikido könne man angeblich sogar Alltagskonflikte besser bewältigen, u.a. weil es keinen Wettkampf gibt und die Partner immer "partnerschaftlich" miteinander üben ("Win-Win-Prinzip"), was - nebenbei bemerkt - eine Lüge ist. Bis jetzt&amp;nbsp;ist auch noch nie jemand ein besserer Mensch geworden, weil er Aikido praktiziert hat. Wenn es so wäre, dann sollten alle Aikido praktizieren. Im Gegenteil: nach längerer Zeit kommt im Aikido bei vielen Ihr wahrer Charakter zum Vorschein. Und dieser ist mitunter ekelhaft anzuschauen. Aufgeblasene Ego´s in Hakama mit oder ohne schwarzem Gürtel darunter. Natürlich nicht alle, aber ich habe einige so erlebt. Und in 14 Jahren ist mir auch nicht ein einziger selbstloser sogenannter "Meister" begegnet, auch keiner, der eine grosse Integrität ausgestrahlt hätte. Die meisten verfolgen immer irgendwelche Interessen (z.B. Anerkennung, möglichst grosse Verbreitung Ihres Stils, möglichst viele Schüler, viel durch die Welt Reisen - und, und, und)."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Frage: &lt;b&gt;"Hat das Aikido die Macht, mich zu verändern?"&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Antwort: "Hat es mit Sicherheit nicht! (Es stellt sich hier die Frage, ob uns äußere Ereignisse und Handlungen überhaupt verändern können, und ob es nicht eher die inneren Prozesse sind, wie wir mit den äußeren Umständen und Situationen umgehen).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Das Aikido verändert mich nicht mehr als es Fussballspielen oder Golfspielen auch tun würden. Das Aikido ist ein körperliches Übungssystem, das mich angeblich zu mir selbst führt ("Der Weg zu mir selbst" oder "Der Weg nach innen"). Aber was, wenn ich nie etwas anderes als "selbst" war? Dann kann auch nichts zu selbst "führen", kein Weg, keine besonderen Talente, Fähigkeiten oder Erkenntnisse. Das Selbst braucht niemanden, weder besondere Techniken noch Methoden, um es selbst zu sein!&amp;nbsp;Wenn Du es schaffst, morgens um 5 Uhr aufzustehen und in voller Aufmerksamkeit den Abwasch zu machen oder das Badezimmer zu putzen, dann wird Dich das mehr verändern als 1000 Aikidotrainings!&amp;nbsp;Natürlich ist das im Aikido prinzipiell auch möglich, aber ungleich schwerer, weil viel mehr Faktoren eine Rolle spielen. Man darf auch nicht vergessen, dass das Aikido in Europa und den USA nur zur Hälfte gelehrt wird, nämlich vornehmlich als körperliches Übungssystem. Der geistige und religiös-spirituelle Anteil, der beim Gründer untrennbar mit der Ausübung verbunden war, ist bei uns praktisch komplett verschwunden. Und was haben wir auch mit Shintoismus oder Zen-Buddhismus zu tun? Einige Lehrer bringen diese Aspekte wieder verstärkt in die Ausübung mit ein, vergessen dabei aber, das wir in Europa eine in Jahrtausenden andere geistige und&amp;nbsp;religiös-spirituelle Entwicklung durchgemacht haben. Das asiatisch religiös-spirituelle&amp;nbsp;wird in der westlichen Welt immer ein Implantat bleiben.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Und obwohl es im Aikido keinen Wettkampf gibt, gibt es die Graduierungen und damit eine strenge, vertikal strukturierte Hierarchie. Diese erinnert zuweilen&amp;nbsp;an mittlelalterliche, feudalistische Strukturen aus den Zeiten der Samurai. Und es ist nicht selten dieser veraltete und verstaubte Geist, der durchaus weiter gepflegt wird.&amp;nbsp;Neben diesen traditionellen Abstufungen gibt es manchmal noch neuartige para-vertikale Hierarchien wie "Aikido-Mentor", "Lehrer für Aikido" und "Aikido-Übungsleiter". Selbstverliehene "Quasi-Titel", die schön klingen und nach "mehr" hermachen sollen. Feudalistisch in diesem Zusammenhang ist dann, wenn Übungsleiter für lau unterrichten und dem Lehnsherren dafür noch einen Tribut zollen müssen.&amp;nbsp;Viele Shihane führen sich denn auch gerne noch als Feudalherren auf - nicht alle, aber bei den meisten ist die "Moderne" noch nicht vorgedrungen. Aber auch schon andere, niedere Dane spielen sich gerne auf und markieren den "dicken Macker", sind "Wer" wollen das "Sagen haben" und verehrt und bewundert werden (für Ihre Lächerlichkeit). Ich erinnere an das Beispiel von "Lady Voldemort", die allerdings - und das empfinde ich als höhere Gerechtigkeit - aus Hogwarts verstossen wurde und seitdem Ihr Dasein in einem Hinterhof fristet (Insider wissen, von wem ich hier spreche, die anderen können sich warme Gedanken machen).&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Nicht zuletzt will es einer besser wissen oder können als der andere und die Shihane und deren "Meisterklone" besser als "Meisterschüler" bekannt, wissen ihre Einflussbereiche und ihre Pfründe sehr wohl voneinander abzugrenzen. Es gibt keine Aikido-Gemeinschaft. Hat es nie gegeben. Und einige "Freie", wirklich interessante Lehrer wie "Meister Kano", tingeln durch die Welt und haben mit diesen Dingen nichts zu tun. Ein Glück, könnte man so sagen."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Ausblick: Das Aikido in seiner jetzigen Form ist eher ein "geschlossenes System" und irgendwann &amp;nbsp;dem Vergessen oder sogar dem Untergang geweiht, wenn es sich nicht für Veränderungen öffnet. Das gilt für den Inhalt, den Formen genauso wie für die traditionellen Äußerlichkeiten, wie oben beschreiben. Das setzt ein kreatives Vorgehen und einen entschlossen Mut und Ausdauer voraus, zudem allerdings die Allerwenigsten bereit sind, weil es halt bequemer ist, schön am Alten festzuhalten. Selbst Osthoff-Sensei hatte bei uns im Düsseldorfer Dojo die Schwarzgurt-Graduierungen (es gab nur noch den "Dan-Grad") nach der Trennung von "seinem" Shihan, dem Endo-Sensei, abgschafft, für sich selbst aber nach aussen hin schön weiterverwendet ("professioneller Aikido-Lehrer, 5. Dan Aikikai"), um sie schließlich jetzt wieder mit der Anbindung an einen anderen Shihan (Yamashima-Sensei) einzuführen. Da stecken natürlich handfeste Interessen dahinter. Da wird schön Männchen gemacht, damit man den verlorenen Anschluss und die Anerkennungen der Dan-Grade zurückbekommt. Das ist Aikido-Politik, die sich von der anderen Politik nicht im Geringsten unterscheidet.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;In den Kampfkünsten - wozu das Aikido ja auch gehört - gibt es Null Toleranz, archaische Kommunikationsstrukturen und Handlungsmuster. So ist das. Mögen sich deshalb die finden, die den Mut haben und es schaffen, endlich eine grundlegende Reformation des Aikido herbeizuführen und das Aikido zu einer lebendigen und zeitgemäßen Art des Miteinanders und der Freude an den Bewegungen hinzuführen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-641249854465920431?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/641249854465920431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/641249854465920431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/10/kritische-betrachtungen-zum-aikido.html' title='Kritische Betrachtungen zum Aikido - überarbeitet'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-8269531115452357824</id><published>2010-10-04T09:46:00.006+02:00</published><updated>2011-11-05T07:14:03.125+01:00</updated><title type='text'>Ende der Durchsage</title><content type='html'>&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Mein Aikido-Blog endet hier. Nach fast genau 14 Jahren im Düsseldorfer Dojo habe ich - als eines der am längsten und noch aktiven Mitglieder der Aikido Zentrum Düsseldorf - meine Anwesenheit und Tätigkeit als Übungsleiter im Dojo eingestellt. Natürlich gibt es dafür Gründe, nicht nur einen, sondern eine Reihe von Ereignissen zwischen Mai 2009 bis Sept. 2010, die dann in Ihrer Gesamtheit und Entwicklungsabfolge schließlich dazu geführt haben, mich zu diesem Schritt zu entschliessen. Und diese Gründe waren alles andere als positiv.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Aber mein Weg in den Kampfkünsten ist damit noch lange nicht vorbei! Nach 8 Jahren Karate und 14 Jahren Aikido bin ich der&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.yingmen-schule.de/frame.htm"&gt;Ying Men Schule&lt;/a&gt;&amp;nbsp;in Neuss-Allerheiligen beigetreten und erhalte nun eine profunde Ausbildung in&amp;nbsp;&lt;a href="http://liuhe-bafa.ma-blog.de/"&gt;Liuhe Bafa&lt;/a&gt;, dem chinesischen Wasserboxen&amp;nbsp;von jemandem, der selbst nicht als&amp;nbsp;&lt;i&gt;Meister&lt;/i&gt;&amp;nbsp;oder&amp;nbsp;&lt;i&gt;Sensei&lt;/i&gt;&amp;nbsp;angesprochen werden möchte, der aber schon seit 45 Jahren Kampfkunst praktiziert, das üblicherweise einem 8. Dan entspricht. Und irgendwann in der näheren Zukunft werde ich auch ein Dojo eröffnen. Ich schätze so in den nächsten 5-7 Jahren. Muss halt noch ein bisschen üben, bis es soweit ist. Wie sagte Harpe Kerkeling so schön: "Ich bin dann mal weg" - Und wenn Du "weg" einfach anders aussprichst, wird daraus "Weg". Ich bin sozusagen weiter auf dem weg-Weg, allerdings - und das ganz im Sinne von Wasser - fliesse ich nun in eine andere Richtung. Weicher, feiner und leichter. Aber das sind nicht die einzigen Eigenschaften von Wasser...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Ich danke noch einmal allen, die in meine Stunden und beiden Seminare gekommen sind. Das Miteinander auf der Matte und die Bereitschaft, sich auf Neues bzw. Anderes einzulassen, ist eine Bereicherung für mich und alle Beteiligten gewesen. Ich wäre gerne weiter diesen Weg gegangen, aber ich stand plötzlich vor einer unüberwindbaren und tot-stummen Wand, gegen die ich dann einmal gelaufen bin und das hat dann auch schon gereicht... Mehr gibt es hier nicht zu zusagen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-8269531115452357824?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/8269531115452357824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/8269531115452357824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/10/ende-der-durchsage.html' title='Ende der Durchsage'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-413228151850052752</id><published>2010-09-11T13:28:00.001+02:00</published><updated>2011-11-05T07:14:10.258+01:00</updated><title type='text'>Kontakt 2.</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Kultiviere Deinen Kontakt und Dein-in-Kontakt sein. Kontakt zum (Zentrum des) Partner(s) und Kontakt zum eigenen Zentrum. Ohne Kontakt sind die Formen leere Hülsen und der Spass an den Bewegungen geht verloren.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-413228151850052752?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/413228151850052752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/413228151850052752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/09/kontakt.html' title='Kontakt 2.'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-4974870489018160522</id><published>2010-09-11T13:25:00.002+02:00</published><updated>2011-11-05T07:14:17.278+01:00</updated><title type='text'>Ukemi, 7. Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Ukemi heisst mit-gehen, nicht da-gegen-gehen. Mitgehen heisst (immer) in Bewegung sein. Sobald Du stehen bleibst, frierst Du ein und Gefrorenes bricht irgendwann. Selbst wenn Du äußerlich stehen bleibst, hast Du immer noch die innere Beweglichkeit. Das Arbeiten an der &lt;a href="http://www.yingmen-schule.de/frame.htm"&gt;inneren Beweglichkeit&lt;/a&gt; ist genauso wichtig, wie das an der äußeren.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-4974870489018160522?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/4974870489018160522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/4974870489018160522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/09/ukemi-7-teil.html' title='Ukemi, 7. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-8795992648203119477</id><published>2010-07-30T23:58:00.007+02:00</published><updated>2011-11-28T04:54:27.927+01:00</updated><title type='text'>Ukemi, 6. Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;(Hohes) Ukemi ist nichts anderes als eine Verdichtung und ein Halten des Zentrums&lt;i&gt;.&lt;/i&gt;&amp;nbsp;&lt;i&gt;Halten&lt;/i&gt; nicht im Sinne von &lt;i&gt;festhalten&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;anhalten&lt;/i&gt;, sondern eher wie &lt;i&gt;einen Ton halten (&lt;/i&gt;das ist auch für alle Sänger einer der grössten Herausforderungen). Einen Ton halten kann man nur mit der richtigen Atmung und der richtigen inneren und äußeren Spannung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;Anmerkung: Prüfe das bitte nach! Woher soll ich wissen, ob das stimmt? &amp;nbsp;Kann sein, das es sich für mich so anfühlt. Dann bin ich halt der Einzige, der das so sieht. Aber wenn Du etwas davon haben willst, musst Du das nachprüfen. Und wenn es Einwände gibt, sie auch vortragen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-8795992648203119477?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/8795992648203119477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/8795992648203119477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/07/hohes-ukemi.html' title='Ukemi, 6. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-6868694723478900376</id><published>2010-05-06T23:06:00.006+02:00</published><updated>2011-11-05T07:14:37.494+01:00</updated><title type='text'>Nachruf auf Bruce Lee, dem kleinen Drachen</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Bruce Lee war ein &lt;b&gt;Wissenschaftler&lt;/b&gt;, ein &lt;b&gt;Wahrheitsforscher&lt;/b&gt;. Er beschäftigte sich auch intensiv mit Philosophie (östliche wie westliche). "Fake´n Fancy" waren ihm zutiefst zuwider. Alle Kampfszenen, in den von ihm gedrehten Filmen, waren bis ins kleinste Detail ausgefeilt und real in dem Sinne, dass sie in jedem wirklichen Kampf genau so hätten angewendet werden können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Seine Haupterkenntnis über die Kampfkünste war, dass jeder Stil die Menschen trennt und dass es letztlich gar &lt;b&gt;keine&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Stile&lt;/b&gt; gibt, sondern nur &lt;b&gt;Menschen&lt;/b&gt;, die sich individuell ausdrücken wollen.&amp;nbsp;Über seinem "Wappen", dem Taiji-Symbol umgeben von zwei Richtungspfeilen, stand der folgende Satz:&amp;nbsp;"Die Wahrheit über den Kampf ist unterschiedlich für jedes Individuum in diesem Stil" (engl. &lt;b&gt;"The truth in combat is different for each individual in his style"&lt;/b&gt;. Und darunter stehen die Sätze:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;1. Erforsche Deine eigenen Erfahrungen.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;2. Absorbiere das Nützliche.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;3. Lehne das Unnütze ab.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;4. Füge hinzu, was spezifisch Deins ist.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;--- &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;Ausserdem wies er immer wieder darauf hin:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;"Be like water my friend, be like water"&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-6868694723478900376?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/6868694723478900376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/6868694723478900376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/05/nachruf-auf-mein-erstes-idol-bruce-lee.html' title='Nachruf auf Bruce Lee, dem kleinen Drachen'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-7914131697053347440</id><published>2010-04-30T23:52:00.004+02:00</published><updated>2011-11-05T07:14:51.863+01:00</updated><title type='text'>Wu Wei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;"&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dao"&gt;Handeln durch Nicht-Handeln&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Tun durch Nicht-tun,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Bewegen durch Nicht-Bewegen."&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-7914131697053347440?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/7914131697053347440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/7914131697053347440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/04/wu-wei.html' title='Wu Wei'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-7318637106905341696</id><published>2010-03-14T11:58:00.004+01:00</published><updated>2011-11-05T07:14:58.320+01:00</updated><title type='text'>Anekdote mit dem Endo Sensei</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;b&gt;Einmal hatte ich das außerordentliche Glück einen Abend neben dem &lt;a href="https://www.way-mastery.com/store/product_info.php?products_id=131&amp;amp;language=en"&gt;Endo Sensei&lt;/a&gt; zu verbringen.&lt;/b&gt; Der hat ganz schön gebechert und zwar alles durcheinander. Erst Pils, dann Weizenbier, dann Rotwein. Ich stellte ihm eine Menge Fragen und er war ziemlich genervt von mir und antwortete immer nur sehr kurz angebunden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Je später der Abend wurde, desto lustiger wurde es allerdings mit ihm und ich erinnere mich, daß ich mich später vor Lachen nur noch gekrümmt habe, so lustig war es geworden. Wirklich komisch. Ich glaube, er war ziemlich voll.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Die einzige Frage, die ich heute, nach 7 Jahren noch erinnere, war die, warum er denn Aikido praktizieren würde? Er schaute mich mit grossen Augen, halb böse, halb verduzt an und sagte: "...weil es so unglaublich schön ist." Na, wenn das so ist...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-7318637106905341696?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/7318637106905341696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/7318637106905341696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/03/eine-kurze-geschichte-mit-dem-endo.html' title='Anekdote mit dem Endo Sensei'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-5640591135685675236</id><published>2010-02-21T11:44:00.013+01:00</published><updated>2012-01-08T06:46:19.040+01:00</updated><title type='text'>Exzellente Aikido Clips bei Vimeo in HD und anderes...</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Im Video Portal Vimeo gab es exzellente &lt;a href="http://vimeo.com/8331675"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;Lektionen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; vom Endo-Sensei, der unseren Aikido-Stil mitgeprägt hat.&amp;nbsp;Diese sind gut geeignet, wenn man sich für eine Kyu- oder Dan-Prüfung vorbereitet&amp;nbsp;&lt;i&gt;(leider mussten sie aus Urheberrechten wieder herausgenommen werden&lt;/i&gt;).&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Früher kam der Endo auch ab und an zu uns ins Düsseldorfer Dojo. Seit einigen Jahren kommt er nicht nun mehr. So ist das mit den Meistern (ein sogenannter Wissender, aber selten oder nie ein Weiser), die kommen und gehen wie sie wollen und machen auch, was sie wollen. Und solange es Schüler gibt, können Sie auch munter so weitermachen. Und wenn &lt;b&gt;der&lt;/b&gt; oder oft auch &lt;b&gt;die&lt;/b&gt; Meister-Schüler irgendwann die Nase oder was auch immer voll haben (im portugiesischen ist es der Sack), dann trennen sie sich halt vom Meister, der dann zu einem Groß oder Alt-Meister wird (egal ob groß oder klein, jung oder alt) und werden selbst zu einem Meister mit hoffentlich eigenen Schülern und so weiter und das fort.&amp;nbsp;Wenn man sich im Guten vom Groß-Alt-Meister getrennt hat, dann wird er halt immer wieder eingeladen und man hat Spass zusammen. Manchmal kann aber auch nach Jahren des Spasses und der Freude noch etwas schiefgehen. So ist das halt. Dann ist der alte Meister plötzlich verschnupft. Dann hat &lt;b&gt;der&lt;/b&gt; die Nase oder was auch immer voll. In der Zwischenzeit hat der ehemalige Meister-Schüler und jetzige Neu-Meister schon längst einen eigenen Stil geschaffen oder zumindest eine deutliche Variante erfunden, um sich ja schön von dem alten Sack von damals zu unterscheiden.&amp;nbsp;Und um den Anschluss nicht zu verlieren, bemüht man sich natürlich von der grossen Aikido-Mutter anerkannt und aufgenommen zu werden und sucht sich dafür am Besten einen neuen Gross-Alt-Meister.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Das war in Kürze das Märchen vom Schüler, vom Meister, alten und neuen Stilen und der grossen Mutter, in deren Schoß sich das ganze Theater abspielt. Nur was, wenn es nie so etwas wie einen Meister gegeben hat?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-5640591135685675236?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5640591135685675236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5640591135685675236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/02/exezellente-aikido-clips-auf-vimeo.html' title='Exzellente Aikido Clips bei Vimeo in HD und anderes...'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-5678339082879628709</id><published>2010-01-01T12:46:00.009+01:00</published><updated>2011-11-05T07:15:13.519+01:00</updated><title type='text'>Einige Erkenntnisse aus dem Seminar 28.12.-31.12.2009</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;• &lt;b&gt;Innere Bilder&lt;/b&gt;: nützliche Bilder waren die "Octopus- oder Ankerhand"&amp;nbsp;und die "Federhand". Die Octopushand ist die Hand mit dem grossen Saugnapf, mit der man sich an den Tori "andoggt" (z.B. bei Irimi-Nage) oder mit der man den Kontakt zum Tori hält (z.B. bei Kote-gaeshi und Shiho-Nage). Die Federhand ist die Hand, die sich löst und den Boden sucht. Sie geht dabei wie eine Feder zu Boden und das gesamte Fallen wird dann leise und weich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;• &lt;b&gt;Geschwindigkeit&lt;/b&gt;: sich immer wieder in die Langsamkeit und damit Bewußtheit zurückzuholen. Diese erste Phase solange ausdehnen, wie es geht, um möglichst viele gute Erfahrungen zu sammeln. Es nützt rein gar nichts 10 mal langsam zu üben, um dann schnell zu werden. Beim schnellen Fallen knallen die meisten Anfänger dann doch wieder runter und speichern schlechte Erfahrung ab. Ich empfehle deshalb, erst 100 bis 1000 mal langsame Erfahrungen zu sammeln und dann schneller werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;• &lt;b&gt;Kontrolle&lt;/b&gt;: es ist unglaublich schwer, dass einmal 5 Minuten lang ohne Quasseln geübt wird. Für mich ist das ein Zeichen, wie schwer es ist, den Geist zu kontrollieren und die Energie zu halten. Reden ist ein unglaublicher Energieverlust bei den Übungen, insbesondere, wenn es darum geht, zu fühlen und zu spüren. Je mehr Du sprichst, desto weniger fühlst Du. Stelle Dir bitte einmal vor Du liegst auf einer Massagebank und quasselst während der gesamten Stunde. Bist Du danach entspannt? Hast Du die Massage überhaupt wahrgenommen? Die Wahrnehmung wird viel intensiver, wenn Du Dich entspannst und aufhörst, zu quasseln.&amp;nbsp;Dann bekommt der Austausch zwischen Uke und Tori auch wieder mehr meditative Aspekte, die durch das Quasseln ebenso komplett verloren gehen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-5678339082879628709?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5678339082879628709'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/5678339082879628709'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2010/01/erkenntnisse-aus-dem-seminar-2812-3112.html' title='Einige Erkenntnisse aus dem Seminar 28.12.-31.12.2009'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-2512711217271298951</id><published>2009-12-13T08:33:00.004+01:00</published><updated>2011-11-05T07:15:19.874+01:00</updated><title type='text'>Ukemi, 5. Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Ein Geheimnis von Ukemi heisst Kontakt. Da gilt es zwei Aspekte zu unterscheiden:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;1. Der &lt;b&gt;äußere Kontak&lt;/b&gt;t (die greifende oder schneidende Hand) und der &lt;b&gt;"innere" Kontakt&lt;/b&gt; (das Greifen des Zentrums). Für innerer Kontakt könnte man auch energetischer Kontakt sagen. Im Idealfall sind "inneres" und äußeres Greifen eins.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;2. Den Kontakt solange wie nötig aufrecht zu halten und zu spüren, wann es Zeit ist zu "gehen". Gehen steht für Fallen (Rückwärtsfallen, Vorwärtsrollen, Hohes Fallen).&amp;nbsp;Kontakt heisst auch, daß der Uke etwas "gibt", d.h. seine Hand nicht neutral hält, sondern seine Absicht aufrechthält und in Bewegung bleibt. Ukemi heisst in Bewegung bleiben. Wer stehen bleibt, bricht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;P.S. Das Greifen auf der energetischen Ebenen geht noch weiter. Da greift keine Hand mehr. Das greift das eine Zentrum das andere. Und beim Fallen bleibt der energetische Kontakt im Moment des Sich-vom-Tori-Loslösens bestehen. Kontakt von Zentrum zu Zentrum. Das ist die Grenze zum Spirituellen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-2512711217271298951?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/2512711217271298951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/2512711217271298951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/12/ukemi-5-teil.html' title='Ukemi, 5. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-7087631007770841798</id><published>2009-10-18T06:31:00.046+02:00</published><updated>2010-07-31T07:54:49.343+02:00</updated><title type='text'>Ukemi, 4. Teil</title><content type='html'>&lt;b&gt;Prinzip den "vollen Weg gehen"&lt;/b&gt; - Im Ukemi gilt es, den "vollen Weg" erst zu entdecken und ihn dann auch zu gehen.&amp;nbsp;Was heißt das? Ein Beispiel: hohes Fallen bei Shiho-nage: weich bleiben, in Bewegung bleiben, sich zum Tori hin ausdehnen, auf den Tori zugehen, wieder in die stärkste Position kommen wollen und im Moment der Entscheidung über den Tori hinweg in das Fallen quasi hineintauchen (ist eine Kreisbewegung des Kopfes, wobei die eigene Nase sich kurz anhebt und der Kopf dann in die Richtung des Wurfes dreht, also dahin schaut, wohin die "Reise"geht, während er sich zur eigenen Hand hinbewegt, weiter ausdehnen, Beine hoch in die Luft, Zentrum halten und in einer Kreisbewegung fallen, abrollen und gleich wieder aufstehen).&lt;br /&gt;Das Gegenteil von den "vollen Weg gehen", wäre ein "verkürzter Weg" (z.B.vorher den Kontakt verlieren, selbst fallen ohne Führung, nicht weit genug an den Tori herangehen, Kopf vorher wegdrehen usw.).&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;P.S. Das Prinzip des "vollen Weges" gilt übrigens auch für den Angriff, d.h. einen Shomen-Uchi nicht in der Mitte des Schlages abblocken, anhalten, &amp;nbsp;oder&amp;nbsp;mittendrin die Schlagrichtung wechseln,&amp;nbsp;&lt;span style="font-size: medium; font-weight: normal;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;sondern &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;durchschneiden&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; bis zu Ende und "drinbleiben", &amp;nbsp;d.h. Zentrum und Mittellinie bis zum Ende halten.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-7087631007770841798?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/7087631007770841798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/7087631007770841798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/10/ukemi-4-teil.html' title='Ukemi, 4. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-1140355648254830590</id><published>2009-10-15T09:13:00.009+02:00</published><updated>2010-07-31T07:57:28.649+02:00</updated><title type='text'>Lernen und Lern-Prozesse</title><content type='html'>&lt;b&gt;Das Lernen im Aikido unterscheidet sich prinzipiell nicht von den Lernprozessen in anderen Sportarten, Beruf, Musik oder Kunst. &lt;/b&gt;Das menschliche Gehirn ist bestens ausgestattet für jedwedes Lernen bis ins hohe Alter. Was das Erlernen von (einfachen) Bewegungen bis hin zu (komplexeren) Bewegungsmustern angeht, gilt der neurophysiologische Erfahrungswert, daß, wenn eine Bewegung &lt;b&gt;3000mal&lt;/b&gt; ausgeführt wurde, sie fest im Gehirn verankert und jederzeit abrufbar ist. Mache Dir klar, daß sich bei jedem Training neue &lt;b&gt;Synapsen&lt;/b&gt; (=Verbindungspunkte unter den Nervenzellen) in Deinem Gehirn bilden.&lt;br /&gt;Welche Lernwege stehen im Aikido zur Verfügung? An erster Stelle natürlich das Training selbst (auch Workshops, Seminare etc.), dann die Anweisungen und Kommentare des Sensei dazu, Bücher und DVD´s / Videos und natürlich das Internet mit unzähligen Beiträgen. Aus allen diesen Medien können wir lernen, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg und es stecken auch Gefahren darin. Ein Beispiel: als Anfänger Bücher über´s &amp;nbsp;Aikido zu lesen wird nicht viel bringen, weil noch gar keine bis wenige Synapsen durch das Training geschaffen wurden. Anders sieht es schon bei dem Anschauen von DVD´s / Videos aus, denn da kommen sogenannte &lt;a href="http://www.zeit.de/2004/18/M-Hirnforschung"&gt;Spiegelneurone&lt;/a&gt;&amp;nbsp;zum Zug, die aktiviert werden, sobald wir Bewegungen beobachten. Und je mehr Synapsen (durch absolvierte Trainings) bereits im Gehirn vorhanden sind, desto schneller geht der Verarbeitungsprozess von solchen Bildern. Der Sensei mit 30 Jahren und mehr Erfahrung schaut sich ein paar Sequenzen aus solch´ einem Video an und ist unmittelbar in der Lage, das Gesehene in Bewegung umzusetzen und zwar 1:1. Der Anfänger würde dafür viel länger brauchen, aber auch er kann es schaffen.&amp;nbsp;Das ist lediglich eine Frage des Übens (mehr nicht!). Dasselbe Lernen findet im Dojo statt, wenn der Sensei vorne eine Technik 5-10mal vorführt. &lt;b&gt;Es gilt - so genau es geht - zu beobachten (Schlüsselpunkte sind Hände, Rumpf, Schritte (Füsse) und Augen), was er wie vorführt, denn oft zeigt er dieselbe Technik mit unterschiedlichen Nuancen und Ausführungen.&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-1140355648254830590?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1140355648254830590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1140355648254830590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/10/lernen-und-lern-prozesse.html' title='Lernen und Lern-Prozesse'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-1805226635223692136</id><published>2009-09-26T10:02:00.004+02:00</published><updated>2010-07-31T07:59:23.571+02:00</updated><title type='text'>Es gibt keine Dualität im Aikido</title><content type='html'>Es gibt kein richtig oder falsch im Aikido, das kann nicht oft genug betont werden. Während des Trainings im Dojo hört man immer wieder Kommentare wie " Das geht aber so und so (Tori)" oder "oh - &amp;nbsp;wieder falsch (Uke)" etc.&lt;br /&gt;Was gibt es dann? Es gibt den Moment der Begegnung, den Moment des Kontaktes und den Moment der Antwort auf den Kontakt und ein "Resultat" der ganzen Aktion. Das gibt es. Und &lt;b&gt;zwischen&lt;/b&gt; diesen und &lt;b&gt;in&lt;/b&gt; diesen unendlichen Begegnungen, Kontakten, Antworten und Resultaten liegt der Weg (do). Das ist eine lebendige und kreative Kraft nach vorne.&lt;br /&gt;P.S. Und natürlich: wenn die Ansage &lt;i&gt;Katate-dori aus Ai-hamni &lt;/i&gt;heisst und der Schüler greift &lt;i&gt;Kata-dori&lt;/i&gt; und steht &lt;i&gt;Gyaku-hamni&lt;/i&gt; ist das ganz klar falsch. Die Übungs-Formen und Namen gilt es deshalb richtig zu verinnerlichen. Aber darüber hinaus gilt das oben Gesagte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-1805226635223692136?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1805226635223692136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1805226635223692136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/09/es-gibt-keine-dualitat-im-aikido.html' title='Es gibt keine Dualität im Aikido'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-394260142942364111</id><published>2009-09-04T20:28:00.002+02:00</published><updated>2011-11-05T07:15:37.323+01:00</updated><title type='text'>Ukemi, 3. Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Der Uke ist der kreative Schöpfer der Bewegung und weder das Opfer noch bloßer Empfänger. Wie macht er das? Durch das "Geben" seiner Präsenz, Wachheit, Aufmerksamkeit hält er den Tori beschäftigt und führt diesen zu seinem Ziel. Wohlgemerkt: der&lt;b&gt; Uke&lt;/b&gt; führt den &lt;b&gt;Tori&lt;/b&gt;. Das ist ein Geheimnis von Ukemi!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-394260142942364111?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/394260142942364111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/394260142942364111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/09/ukemi-3-teil.html' title='Ukemi, 3. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-1080803008840101459</id><published>2009-09-03T18:37:00.012+02:00</published><updated>2011-11-07T07:38:13.543+01:00</updated><title type='text'>Ukemi, 2. Teil</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Was ist der Sinn von "weichem" Ukemi?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Letztlich geht es darum, die "Antwort" des Tori (auf den Angriff des Uke) ins Leere laufen zu lassen. Weiches Ukemi ist Ukemi ohne Widerstände. Jeder Widerstand stärkt den Tori, jeder Widerstand kann gebrochen werden und liefert dem Tori einen Angriffspunkt, um den er sich oder Dich wickeln kann (je nachdem). Weiches Ukemi hat viel mit dem richtigen Timing zu tun. Es ist die gefühlte Intuition, was der Tori vorhat (wie die "Antwort" lautet) und ihm genau einen Bruchteil einer Sekunde im voraus oder gleich mit ihm zu sein. Zu spät führt zu Gezerre und Gehänge, zu früh zu Abriss des Kontaktes und Weghopsen (womit kein Lernen stattfindet).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;Kurze philosophische Betrachtung hierzu: Bewegung braucht etwas, wo-herum sie stattfindet, etwas woran sie "kondensieren" kann, damit sie sich als Bewegung ausdrücken kann, z.B. einen Punkt&amp;nbsp;oder eine Achse (= 3-dimensional gestreckter Punkt)&amp;nbsp;wie bei einem Wirbelsturm, einem sich drehenden Sonnensystem oder schlicht beim Drehen eines Rades. Der Punkt ist das Zentrum der (Dreh-)Bewegung und selbst absolut still (in Ruhe)!&amp;nbsp;&lt;b&gt;Es gibt keine Bewegung in der Leere, weil es weder Punkt noch Achse gibt.&lt;/b&gt; In der Leere ist Bewegung daher unmöglich. Daraus folgt, daß, wenn der Uke den Tori in die Leere führt, jener keine Bewegung mehr ausführen kann. Und andersherum: wenn der Uke ganz in Ruhe "ist" und sich mit dieser Leere "verbindet" - bekommt man den Uke nicht mehr bewegt, weil er weder Punkt noch Achse für eine Bewegung "liefert". Der O-Sensei hat das eindrucksvoll demonstriert, indem er seine besten Ukes aufforderte, Ihn aus dem Stand hochzuheben, was Ihnen nicht gelang! Und der O-Sensei war nur 150cm gross.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'Lucida Grande'; font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-size: 11px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-1080803008840101459?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1080803008840101459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/1080803008840101459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/09/ukemi-2-teil.html' title='Ukemi, 2. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-3977141146680811298</id><published>2009-08-19T21:18:00.002+02:00</published><updated>2011-11-05T07:15:57.617+01:00</updated><title type='text'>Kontakt 1.</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;1.&lt;b&gt; Kontakt ist nur im Moment möglich. Es gibt weder Kontakt in der Vergangenheit noch in der Zukunft. &lt;/b&gt;Wenn Du im Kontakt bist (mit Dir selbst oder mit jemand anderem), fällt das Denken plötzlich weg. Denken verhindert Kontakt (zu sich selbst oder zum anderen). Kontakt heißt spüren über den Bauch. Wenn der Kontakt abreißt, ist das ein Zeichen, daß Denken im Spiel ist. Eine Form des Denkens ist Angst. Angst ensteht im Denken. Es ist unmöglich, im Kontakt zu sein und gleichzeitig Angst zu haben.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-3977141146680811298?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/3977141146680811298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/3977141146680811298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/08/kontakt.html' title='Kontakt 1.'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-4887403681477145277</id><published>2009-06-25T11:39:00.001+02:00</published><updated>2011-11-19T10:12:16.717+01:00</updated><title type='text'>Statements, 1. Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;1. Wenn der Sensei etwas zu einem anderen sagt, sagt er es auch zu Dir (deshalb empfehle ich, immer hinzuhören, auch wenn Du gar nicht direkt angesprochen wirst wie z.B., wenn der Sensei mit einer Person intensiv übt und ihm dabei Rückmeldungen gibt).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;2. Nutze die Zeit des Zuschauens (in der Reihe  sitzen, wenn Du zu dritt übst) mit Beckenboden-Atemübungen (Damm hochziehen und Zentrum trainieren.)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-4887403681477145277?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/4887403681477145277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/4887403681477145277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/06/statements-1-teil.html' title='Statements, 1. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7872380812930072749.post-4782219932676518395</id><published>2009-06-25T11:35:00.001+02:00</published><updated>2011-11-19T10:11:56.768+01:00</updated><title type='text'>Ukemi, 1. Teil</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;1. Lasse die aufgenommene Kraft oder Bewegung entweder durch Dich hindurch in den Boden gleiten oder nimm´ sie mit Deinem Zentrum auf, um sie weiter zu benutzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;2. Spüre über den Kontakt der Hände, wohin die Bewegung geht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;3. Um "&lt;i&gt;empfangen&lt;/i&gt;" zu können, mußt Du erst etwas "&lt;i&gt;geben&lt;/i&gt;". Wenn Du nichts oder nur wenig gibst, bekommst Du auch nichts oder wenig zurück. Du mußt etwas einsetzen, einen Einsatz erbringen, dann geht es weiter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;4. Wenn sich plötzlich etwas verändert (in der Bewegung), dann sind Z&lt;i&gt;urückziehen&lt;/i&gt; oder der Veränderung V&lt;i&gt;orauseilen&lt;/i&gt; übliche Ausweichstragien. Das zeigt etwas über Dich. &lt;i&gt;Zurückziehen&lt;/i&gt; ist mit einer inneren Steifigkeit verbunden, mit der Angst vor dem Neuen und sich nicht wirklich auf die Veränderung einlassen wollen. &lt;i&gt;Vorauseilen&lt;/i&gt; ist mit Verlust des Kontaktes verbunden und "sein eigenes Ding machen wollen" (Uke hüpft, springt oder weicht viel zu früh aus). Auch das geschieht aus einer Angst heraus (die Kontrolle zu verlieren) und es besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: inherit;"&gt;5. Der Uke will den Platz des Tori einnehmen (mit seiner Intention und physisch). Je ehrlicher und direkter er das macht, desto ehrlicher die Antwort und es entsteht ein Moment des gemeinsamen Erlebens, der in seiner Steigerung zu einem Moment der kurzen Verschmelzung werden kann. Dann sind Uke und Tori eins.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7872380812930072749-4782219932676518395?l=aikidomeinweg.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/4782219932676518395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7872380812930072749/posts/default/4782219932676518395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aikidomeinweg.blogspot.com/2009/06/ukemi-1-teil.html' title='Ukemi, 1. Teil'/><author><name>Ricardo Volker H. Richter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04727750425469838279</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ui-Q3j3-Dw/SxQYxMtdy2I/AAAAAAAAAic/DiZxJBkxXd4/S220/Volker.H.Richter.jpg'/></author></entry></feed>
